Einrichtungen
Impressionen
//gemeinde wird...
Gemeinde wird... - das zeigt sich in unserer Gemeinde in den vielen verschiedenen Verbänden und Gruppierungen der Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren. Das zeigt sich in dem vielfältigen sozialen Engagement, das sich aus christlicher Motivation speist. Das zeigt sich in den auch ökumenischen Veranstaltungen und Aktionen. Das zeigt sich in ihren Einrichtungen und Arbeitskreisen. Das zeigt sich nicht zuletzt in der Feier der Sakramente, im Gebetsleben unserer Gemeinde und in ihrer Musik.
gemeinde zeigt gesicht
An zwei Punkten im Leben zeigt die Gemeinde ganz besonders ihr Gesicht: Im vergangenen Sommer haben wir unser Pfarrfest rund um die Überwasserkirche gefeiert. Alles, was wichtig ist im Leben einer Gemeinde, hat seinen Platz bei einem Pfarrfest. Viele Menschen helfen für ein gutes Gelingen. Und doch geht es vor allem um eins: die Gemeinschaft aller, die gerade an diesem Tag zusammenkommen. 2009 soll unser Gemeindefest wieder ökumensch gefeiert werden, dann auf dem Rüschhausweg in Gievenbeck. Das zweite: alle zwei Jahren werden alle Menschen, die sich in unserer Gemeinde auf irgendeine Weise ehrenamtlich einbringen, zu einem Fest eingeladen, das von den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pfarrei als Zeichen des Dankes ausgerichtet wird. Im November 2008 sind 450 Ehrenamtliche eingeladen worden. Diese Zahl ist ein beredtes und großartiges Zeugnis für das christliche Engagement in unserer Gemeinde!
gemeinde blickt nach vorn
Gemeinde wird... - das heißt doch nichts anderes, als dass Gemeinde nie fertig ist, dass sie kein statisches Gebilde ist und sich nicht festschreiben lässt (auch nicht in einem Magazin). Eine Gemeinde lebt, und sie verändert sich ständig. Leben ist Veränderung. Es geht um die Menschen, die in ihr zusammenfinden. Menschen, die den Glauben miteinander teilen. Gemeinde wird... - das heißt, Gemeinde ist immer schon auf Zukunft ausgerichtet, sie blickt nach vorne, nicht zurück. Ist das nicht traditionsvergessen? Müssen wir uns nicht erinnern, wie es früher war, als die Kirchen noch voller und die Verbände mitgliederstark waren? Von der Wiege bis zur Bahre hat der kirchliche Beistand einer Pfarrei ehemals einen jeden geleitet. Und überhaupt: In einer traditionsverwurzelten Kirche muss eine Gemeinde doch vor allem zurückschauen. Nein! Wenn eine Gemeinde schon auf sich selbst schaut, dann schaut sie nach vorne. Gemeinde wird...
gemeinde schaut über den tellerrand
Eine Gemeinde schaut über den Tellerrand auf die Menschen in unserer Stadt, die keine Christen (mehr) sind, es aber vielleicht gerne wären. Sie schaut auf die Menschen in unserer Stadt, die heute und morgen Hilfe, auch unsere Hilfe brauchen. Wenn eine Gemeinde nur auf sich selbst schaut, wie sie es in Zeiten von schwindenden Mitgliedszahlen und Fusionen gerne tut, dann ist etwas nicht in Ordnung. Es gilt, den Blick wieder auf das Neue zu lenken, das wächst. Das Neue wächst an Orten und in Gemeinschaften, die wir uns vorher nicht ausdenken können, von denen wir vorher nicht vermuten würden, dass Gottes Geist dort weht.
gemeindelied
Wenn die Gemeinde aber nicht auf sich selbst, sondern auf Gott schaut -und das ist die bessere Alternative- dann, aber nur dann darf sie zurückblicken. Dann muss sie sogar zurückblicken auf die lange Geschichte, die Gott mit uns schon hatte. Aus ihr leben wir doch heute und in Zukunft. Der niederländische Dichter und Theologe Huub Oosterhuis hat dies wunderbar eingefangen:
„Er, der für seinen Dienst uns werben will,
um unsere Hand selbst anzuhalten wagte,
der unsre Angst und unsre Not getilgt
und uns bis jetzt auf Händen hat getragen,
er, der die Sehnsucht weckt, die Sehnsucht stillt -
hab Mut, er geht mit uns den Weg von Tagen."
„Er, der für seinen Dienst uns werben will,
um unsere Hand selbst anzuhalten wagte,
der unsre Angst und unsre Not getilgt
und uns bis jetzt auf Händen hat getragen,
er, der die Sehnsucht weckt, die Sehnsucht stillt -
hab Mut, er geht mit uns den Weg von Tagen."
(Dirk van de Loo)