Personalveränderungen in Liebfrauen-Überwasser

Frau Bärbel Stockmann, Erzieherin in der Kita St. Nikolaus, verlässt nach fast 27 Jahren die Kita.
„Ich habe mein Anerkennungsjahr in der heutigen Kita Franz von Assisi abgeleistet. Nun habe ich die Möglichkeit, dort wieder zu arbeiten. Für mich ist das wie ein „Nachhausekommen!“" So erzählte mir Frau Stockmann, als sie mir ihre Pläne mitteilte.

Wenn eine Mitarbeiterin nach so vielen Jahren eine Kita verlässt, hinterlässt sie auf jeden Fall eine große Lücke. Das sieht auch das Team der Kita St. Nikolaus so. Wir alle bedanken uns bei Frau Stockmann für ihren sehr engagierten Einsatz in all den vielen Jahren, in denen nicht nur die Kollegen und Eltern, sondern auch Hunderte von Kindern sie in ihr Herz geschlossen haben.
Erzieherin ist man nicht nur auf dem Papier. Erzieherin ist man mit Herz und Seele, ein ganzes Leben lang!
So wie Du!

Wir wünschen Ihr einen guten Start in ihrer „alte Kita“ und Gottes Segen.

Doris Hoeter, Verbundleitung

Ehemalige Leitung der Kita St. Sebastian in Nienberge verlässt nach 31 Jahren die Kita

Am 01.04.1989 begann Elisabeth von Olleschik-Elbheim als päd. Mitarbeiterin der Kita St. Sebastian (Nienberge) ihren Dienst, damals noch in der Pfarrgemeinde St. Sebastian in Nienberge. Seit nun 31 Jahren, davon 29 Jahren als Kitaleitung, beweist Frau von Olleschik-Elbheim Einsatz, Fachkompetenz, Zuverlässigkeit und Freude an ihrer Arbeit.

Wenn Sie sich nun beruflich noch einmal neu orientiert, liegen Jahre hinter ihr, die durch viele Veränderungen geprägt waren: Fusionierung zur Pfarrei Liebfrauen-Überwasser - Zusammenarbeit in einem Verbund von Kitas und nicht zuletzt auch die vielen Veränderungen, die das KiBiz (Kinderbildungsgesetz) mit sich gebracht hat.

Für ihren Dienst und ihr Engagement in unserer Pfarrei sagen wir Frau von Olleschik-Elbheim recht herzlich Dank und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.

Im Namen der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser Doris Hoeter, Verbundleitung

 

Hallo- Ich bin der neue Küster in St. Michael

Seit Jahresbeginn bin ich in der Nachfolge von Martin Swertz als Küster in der Gemeinde Liebfrauen-Überwasser mit dem Schwerpunkt in St. Michael beruflich tätig.

Wer ich bin? Kurz gesagt: ein theologisch gebildeter Landschaftsgärtner mit langjähriger Erfahrung im Gartencenter- und Baumarktbereich.

Aber vielleicht der Reihe nach:
Aufgewachsen bin ich im westlichen Münsterland, in der Stadt Ahaus. Da ich als Kind immer schon Freude an Pflanzen und Arbeiten im Garten hatte, absolvierte ich nach meinem Realschulabschluss meine Ausbildung zum Landschaftsgärtner in Münster. Während der Lehre reifte in mir der Wunsch, meine schulische Laufbahn weiter zu führen und besuchte in meiner Heimatstadt das Gymnasium.
Während dieser drei Jahre intensivierte sich mein Kontakt zur Kirchengemeinde und in mir wuchs die Frage, wie können und sollen wir leben, wenn wir unseren Glauben in unsere Gegenwart übersetzen?

So nahm ich nach dem Abitur 1983 mein Theologiestudium in Münster auf mit dem Ziel, Priester zu werden. Nach meiner Weihe zum Diakon 1989 war ich in Lünen, St. Marien eingesetzt und wurde 1990 zum Priester geweiht.
Während meiner Kaplanszeit in Ostbevern wurde mir immer deutlicher, dass das Leben eines Priesters doch nicht meine Lebensform ist. So verließ ich diesen Weg und stieg wieder in meinen Gärtner-Beruf ein.

Nach mehreren beruflichen Stationen wurde ich 2002 Marktleiter für das Gartencenter in Münster-Handorf und arbeitete anschließend bis Ende des letzten Jahres als Marktleiter eines Baumarktes in Marl.

Heute lebe ich mit meiner Familie in Münster-Handorf. Unsere beiden ältesten Kinder sind schon aus dem Haus, die jüngeren Töchter sind jetzt 11 und 9 Jahre alt.

In den vergangenen 14 Tagen habe ich einen Blitz-Einführungskurs in die Tätigkeiten eines Küsters durch Martin Swertz bekommen. Zwei Dinge habe da schon erfahren können: ich benötige sicher noch einige Zeit, bis ich alle notwendigen Kniffe gelernt und eine hilfreiche Routine entwickelt habe. Das zweite: der Küster sollte seine Aufgaben so erledigen, dass man es im besten Fall nicht bemerkt. Sollte es an der einen oder anderen Stelle noch etwas ruckeln, so bitte ich um Ihre Nachsicht…

Ansonsten bin ich von vielen, die ich in den letzten Tagen in der Gemeinde getroffen habe, schon herzlich begrüßt worden. Vielen Dank dafür. Auf die kommende Zeit freue ich mich sehr.

Ihr Frank Buhs

Neue Seelsorgerin in Liebfrauen-Überwasser

Ich heiße LINA PAULA BELO, geboren bin ich 1965 in Portugal, in dem Wallfahrtsort Fátima, wo ich auch die ersten drei Lebensjahre gelebt habe.

Zusammen mit den Eltern sind wir in den 60-Jahren nach Deutschland als „Gastarbeiter-Familie“, nach Königstein im Taunus, in der Nähe von Frankfurt a.M. gezogen, wo wir bis in die 80ziger gewohnt haben. Mit dem Wunsch der Eltern zurück in die Heimat zu gehen, sind wir alle 1983 nach Portugal zurückgekehrt. Dort habe ich die Schule beendet und Wirtschaft und Verwaltung gelernt, mit Schwerpunkt in Buchhaltung und Steuerwesen. Außerdem ein Studium und Ausbildung für Porzellan-Design gemacht. Gleichzeitig habe ich im Elterlichen Gastronomie-Betrieb mitgearbeitet. Im Anschluss an die Ausbildungen habe ich in Fátima in dem deutschsprachigen Pilger-Management des Wallfahrtsortes und mit den Steyler Missionaren von 1989 bis 1995 gearbeitet.

Dem Wunsch in die „Zweite“ oder vielleicht doch die „Erste“ Heimat zurück zu kommen, bin ich 1995 gefolgt, mit meinem Mann zusammen und nach Münster gezogen. Seitdem leben wir hier mit unseren beiden Söhnen, Miguel-Ângelo und Leandro.

In Münster habe ich einige Zeit als Pastorale Mitarbeiterin in der Muttersprachlichen Gemeinde für die Portugiesen und von 1997 bis 2002 in der Ausbildung zur Pastoralassistentin in der Pfarrgemeinde St. Josef-Kinderhaus/Münster mitgewirkt. Mit der Beauftragung als Pastoralreferentin war ich 13 Jahre in der Pfarrgemeinde Herz-Jesu u. St. Elisabeth in Münster, später fusionierte Pfarrei Sankt Mauritz. Hier hatte ich meine Tätigkeitsschwerpunkte unter anderem in der Kinder- und Familienpastoral, in der Frauenpastoral, in der Katechese und in der Schulseelsorge.

Parallel habe ich 2007 mit der psychologisch-beraterischen Qualifizierung zur Ehe- Familien- und Lebensberaterin (EFL im Bistum) einen weiteren Schwerpunkt dazugewonnen; und wo ich seitdem mit einem Stundenkontingent von 25% in der EFL-Beratungsstelle in Ahlen eingesetzt bin.

Im Mai 2015 bin ich von der Gemeindearbeit – zur Krankenhausseelsorge gewechselt. Hier war ich in Telgte bis jetzt, November 2020 in der Reha-Klinik Maria Frieden und im St.Rochus-Hospital, der Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass in meinem Leben und somit auch in diesen 24 Jahren des Dienstes im Bistum Münster der Glaube an Jesus Christus das Tragende; sowie die Zuversicht und Freude in der Sorge um den Nächsten; und das dazu beitragen an dem „Heil des Menschen“; wie auch in der Verkündigung der Botschaft Christi, Inhalt und Erfüllung meiner selbst mit ist.

Nun freue ich mich hier in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser, im Stellenumfang einer halben Stelle als Seelsorgerin mitzuarbeiten und somit den Menschen, die mir anvertraut werden ein klein wenig Freude, Zuversicht und Gottes Liebe, nahe zu bringen.

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