Institutionelles Schutzkonzept

der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser

Institutionelles Schutzkonzept in Kraft gesetzt

Im Oktober 2019 gründete sich eine Projektgruppe mit dem Ziel der Erstellung des Institutionellen Schutzkonzeptes für die Pfarrei Liebfrauen-Überwasser. Alle Pfarreien und kirchlichen Institutionen im Bistum Münster sind durch die Präventionsordnung dazu verpflichtet. Am 12.04.2022 fand das vorerst letzte Treffen dieser Projektgruppe statt, denn das Schutzkonzept für diese Pfarrei ist offiziell fertiggestellt und in Kraft gesetzt worden.

Die Projektgruppe bestand aus Mitgliedern des Kirchenvorstands, des Pfarreirates, des Kita-Bereichs der Pfarrei und Aktiven im Kinder- und Jugendbereich und sind ehren- und hauptamtlich in allen Gemeindeteilen engagiert.

So entstand das Schutzkonzept in den vergangenen 2,5 Jahren durch den großen persönlichen Erfahrungsschatz der Gruppenmitglieder einerseits und andererseits durch ein hohes Maß an Interesse am Thema. Beides trug dazu bei, dass die Gruppe sich detailliert mit der Frage beschäftigt hat, inwiefern die Pfarrei dazu beitragen kann, dass sich alle Menschen in der Pfarrei wohlfühlen können und vor allem Kindern und Jugendlichen der größtmögliche Schutz zukommt. Für die Mitglieder der Projektgruppe ist klar gewesen, dass es auf der Ebene der Pfarrei keinen Raum für Grenzverletzung und Missbrauch gibt.

Das Schutzkonzept beschreibt sein Anliegen in einzelnen Bausteinen. Diese legen beispielsweise fest, in welchem Umfang engagierte an Präventionsschulungen teilnehmen müssen und inwiefern haupt- oder ehrenamtlich Engagierte in der Pfarrei auch persönlich geeignet für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sein müssen.

Kernstück des Schutzkonzeptes ist der Verhaltenskodex, der beschreibt, auf welches Verhalten sich alle Mitglieder der Pfarrei einigen. Aktive im Kinder- und Jugendbereich müssen diesen unterschreiben und sich im besten Fall innerhalb ihrer Gruppe damit beschäftigen.

Pastoralreferent und Leiter der Projektgruppe Stefan Scholtyssek und Pfarrer André Sühling danken den Mitgliedern der Projektgruppe sehr herzlich für Ihren Einsatz und die investierte Zeit in den vergangenen Jahren. Die Gruppe habe sich durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht entmutigen lassen und sei drangeblieben, sodass das Schutzkonzept voller Stolz veröffentlicht wird.

Die Mitglieder der Projektgruppe sind gewesen: Yanti Stroetmann, Johannes Norpoth, Maria Albrecht, Annalena Pruhs, Johannes Grohs, Thomas Mayr, Stephanie Fark, Doris Hoeter, Carolina Pott und Stefan Scholtyssek

 

Klicken Sie hier, um das Institutionelle Schutzkonzept herunterzuladen.

 

Mit der Inkraftsetzung des ISK sind auch zwei Präventionsfachkräfte für Fragen rund um das Thema Prävention und Schutzkonzept benannt worden. Carolina Pott, Sozialpädagogin und Erzieherin in einer Kita der Pfarrei, und Pastoralreferent Stefan Scholtyssek sind bespielhaft für folgende Fragen oder Themen ansprechbar:

  • Ich möchte mich informieren. Was ist das Institutionelle Schutzkonzept? Welches Ziel hat es?
  • Ich bin ehrenamtlich in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser engagiert. Was muss ich hinsichtlich des ISK beachten?
  • Warum muss ich eine Präventionsschulung machen? Was ist Inhalt einer Schulung?
  • Was ist ein erweitertes Führungszeugnis? Warum muss ich es für meine Arbeit in der Pfarrei vorzeigen?
  • Ich interessiere mich generell für das Thema Prävention sexualisierter Gewalt.
  • Welche nicht-kirchlichen Ansprechpartner:innen gibt es für das Thema Prävention sexualisierter Gewalt?
  • Was kann ich tun, wenn ich eine grobe Vermutung habe, dass ein Kind/ein Jugendlicher betroffen von sexualisierter Gewalt ist?
  • Bei wem kann ich mich beschweren, wenn ich eine Beobachtung gemacht habe, bei der ich das Gefühl hatte, dass sie nicht in Ordnung war?

für Antworten auf diese und weitere Fragen stehen Carolina Pott und Stefan Scholtyssek zur Verfügung.

 

//KONTAKT

Carolina Pott
pott-c@bistum-muenster.de

Stefan Scholtyssek
scholtyssek@bistum-muenster.de
0176-31338259