27.02.2020 | Donnerstag

Triduum in St. Theresia: Ich glaube an Gott …

27.02.2020 – 28.02.2020

- Impulse zum Credo
Am Anfang standen die Ursprungserfahrungen mit Jesus von Nazareth und das persönliche Glaubensbekenntnis der Augen- und Ohrenzeugen, ihr Bekenntnis zu Jesus Christus. Was sie weitergaben im Gottesdienst, im Glaubensgespräch, bei der Katechese oder in der Missionsverkündigung wurde da und dort aufgeschrieben und gesammelt. Später haben die Christen versucht, den gesamten Glauben in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Das apostolische Glaubensbekenntnis ist bis heute die gebräuchlichste Zusammenfassung des Glaubens geblieben.

Wenn wir Christen gemeinsam unseren Glauben bekennen und Gottes Heilstaten an uns Menschen dankbar preisen, dann verbinden wir uns mit dem Glauben der ganzen Kirche und den Christen aller Zeiten. Im Rückgriff auf den alten Text des apostolischen Glaubensbekenntnisses wird es immer wieder notwendig sein, unseren Glauben im Wandel der Generationen auf neue Weise auszusagen und in unser Leben aus zu buchstabieren. Die Erläuterungen zu den einzelnen Abschnitten des apostolischen Glaubensbekenntnisses an den drei Abenden zu Beginn der Fastenzeit sollen ein Versuch in diese Richtung sein.

Die geistlichen Impulse zum apostolischen Glaubensbekenntnis werden gehalten:
Aschermittwoch von Diakon Gereon Heuft nach dem Gottesdienst um 19.00 Uhr
Donnerstag von Pater Rainer Autsch SAC im Gottesdienst um 19.00 Uhr
Freitag von Pfarrer André Sühling im Gottesdienst um 19.00 Uhr

28.02.2020 | Freitag
29.02.2020 | Samstag

Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten, 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges

Anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges findet u. a. in der Liebfrauen-Überwasserkirche in diesem Jahr eine Veranstaltungsreihe statt.

Mit dem Zweiten Weltkrieg sind die größten Verbrechen gegen die Menschheit, der erstmalige militärische Einsatz von Atomwaffen und unendliches Leid unauflöslich verbunden. Seine Auswirkungen und Nachwirkungen sind bis heute zu spüren.
Am Samstag, 29.02. eröffnet die Ausstellungsreihe um 19:30 Uhr in der Liebfrauen-Überwasserkirche mit der Veranstaltung „Tenebrae factae sunt – Finsternis brach ein: Klänge und Bilder- Gedenken und Erinnern“: Die Liturgie der Nächte, z.B. vor dem Karfreitag, hatte an den italienischen Höfen des 17. Jahrhunderts eine beeindruckende symbolische Dramaturgie. Von Carlo Gesualdo di Vinose (1566-1613), dem melancholischsten unter den italienischen Madrigalkomponisten, ist ein Zyklus der anrührenden Vertonungen dieser Texte erhalten: die Sammlung mit sechsstimmigen Responsorien im chromatischen Stil. Umrahmt werden die Gesualdo-Motteten von Musik aus der Spätrenaissance (Orlando di Lasso, Antonio Vivaldi, Martin Luther) und der klassischen Moderne (Arvo Pärt, Jean Langlais, Erhard Mauersberger, Frank Michael, Christopher Deane, Naji Hakom) über den Psalm „de Profundis“ und der Bitte um Frieden „Da pacem, domine“ So prägen Bitte und Hoffnung das Bild der Menschen zu allen Zeiten. Eigens für dieses Konzert komponierte Soundscapes des Komponisten Max Hundelshausen (Musikhochschule Detmold) umrahmen das musikalische Programm ebenso wie Videoinstallationen, die den Kirchenraum neu erlebbar machen und in mystisches Licht tauchen will.
Ausführende: Vokalensemble Colvoc Detmold-Leipzig, Piotr Techmanski und die Gregorianik-Schola Marienmünster und Corvey, Elisabeth Schnippe (Sopran) und Rainer Schnippe (Orgel), Reinhard Klinkemeier (Percussion) und das Streicher-Ensemble LIGNUM.
Der Eintritt ist frei!

01.03.2020 | Sonntag
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