Liebe Leserinnen und Leser!
manche Worte Jesu hören wir leicht als Aufforderung oder Anspruch, als Einladung, uns mehr anzustrengen und besser zu werden. Doch im heutigen Evangelium spricht Jesus anders. Er fordert nicht, er beschreibt. Er sagt nicht, was wir erst werden sollen, sondern wer wir bereits sind: Salz der Erde und Licht der Welt.
Diese Worte sind eine Zusage. Sie verändern den Blick auf uns selbst, nehmen den Druck, sich beweisen zu müssen, und eröffnen eine Verantwortung, die aus Vertrauen wächst. Jesus traut den Menschen etwas zu, lange bevor sie etwas vorzuweisen haben. Er spricht ganz gewöhnliche Frauen und Männer an und sagt ihnen: Ihr habt Bedeutung für diese Welt.
Salz wirkt unauffällig. Es steht nicht im Mittelpunkt, aber ohne Salz verliert alles seinen Geschmack. So beschreibt Jesus eine Wirksamkeit, die nicht laut sein muss und doch entscheidend dafür ist, dass Leben nicht fade und gleichgültig wird. Vielleicht liegt darin die leise Zumutung, dass auch unser Leben Gewicht hat, selbst dort, wo wir uns unscheinbar fühlen.
Und dann spricht Jesus vom Licht. Licht macht kein Geräusch, aber es verändert einen Raum. Es schafft Orientierung, Wärme und Hoffnung. Darum wird es nicht versteckt, sondern aufgestellt – nicht zur Selbstdarstellung, sondern damit durch das Tun der Menschen etwas von Gott sichtbar wird.
Christlicher Glaube ist deshalb nie nur Privatsache. Er bleibt nicht im Inneren, sondern wirkt nach außen. Schon Abraham wurde zugesagt, ein Segen zu sein, und Jesus greift diesen Gedanken auf, wenn er sagt: Ihr seid Salz und Licht – mitten in dieser Welt.
Vielleicht ist genau das die tröstliche Kraft dieses Evangeliums: dass Jesus uns zutraut, wirksam zu sein – nicht irgendwann, sondern schon jetzt.
Daniel Zele, Pastor
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Die neue Marke der Pfarrei
Der Apostel Paulus schreibt von der Vielfalt der Gaben, die von dem einen Geist ausgehen und die kein Privatbesitz sind (s. 1 Kor 12,1-11). Wozu der Geist Gottes nicht alles bewegen kann! Jünger:innen führt er aus dem Rückzug in die Öffentlichkeit, aus der Sammlung in die Sendung.
Das findet sich auch in unserer Pfarrei: in der Vielfalt des Engagements, in der Unterschiedlichkeit der Personen, aber auch in der selbstkritischen Suche, wo wir uns als Gemeinde selbst genügen und den Auftrag, für andere da zu sein, ignorieren.


